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Amanogarnele - Caridina japonica (multidentata)

Amanogarnele - Caridina japonica (multidentata)
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Amanogarnele - Effizienter Algenfresser im Aquarium

Die Amanogarnele (Caridina japonica)ist der mit Abstand effektivste Algenfresser im Aquarium und wird nicht selten mehrere Jahre alt. Wie ihr Name vermuten lässt, handelt es sich bei der Caridina japonica um eine Art, die vor allem durch die japanische Naturaquaristik und explizit durch den Aquariendesigner und Pionier Takashi Amano bekannt geworden ist. Pflegeleicht, agil und vor allem neugierig zeigt sich der "Terminator" unter den Algenfressern sowohl in Nano-Aquarien als auch in großen Aquascapes.

Haltung und Eigenschaften der Amanogarnele

Die Amanogarnele erreicht eine maximale Größe von 5-7 cm und sollte vorzugsweise in Becken ab 54 Liter Fassungsvermögen gehalten werden. Hierbei ist jedoch auch bei stabilen Werten die Haltung in einem kleineren Becken möglich. Die anderen Arten gegenüber friedliche Amanogarnele fühlt sich in einer Gruppe von mindestens 10 Tieren besonders wohl, kann aber in kleineren Becken auch in kleineren Grüppchen gehalten werden.

Bei starkem und durch einseitige Ernährung bedingten Eiweißmangel kann es vereinzelt zu Übergriffen gegenüber kranken oder geschwächten Tieren kommen, um den Mangel durch tierische Eiweißaufnahme auszugleichen. Demnach sollte auf eine ausgewogene Fütterung der Amanogarnele geachtet werden. Neben Algenaufwuchs empfiehlt sich die gezielte, eiweiß- und proteinreiche Zufütterung von Pellets, Granulat oder Lebend- oder Frostfutter, welches zu Boden sinkt. Dort wird es gern von der Amanogarnele Caridina japonica aufgesammelt.

Nachzucht der Amanogarnele

Anders als bei den bunten Vertretern der Zwerggarnelen lassen sich Amanogarnelen nur schwierig nachzüchten, da die Larven der Caridina japonica ins Süßwasser entlassen werden, jedoch im Brackwasser aufgezogen werden müssen. Dennoch sind in Deutschland schon vereinzelte Nachzuchten der Amanogarnele gelungen.

Die Weibchen der Amanogarnele entlassen im Schnitt bis zu 2.000 Larven ins Süßwasser. Dort überleben die Winzlinge in der Regel nicht länger als 3 Tage, weshalb sie so früh wie möglich ins Salzwasser überführt werden müssen. Im Aquarium sind die Larven der Amanogarnele nur selten zu sehen, da sie gern als Lebendfutter von Fischen betrachtet oder aufgrund ihrer geringen Größe oft in den Filter eingesogen werden. Amanogarnelen zu züchten ist zwar kein Leichtes, sehr aufwendig aber dennoch spannend und umso faszinierender, wenn die Nachzucht daheim gelingt.

Besonderheiten der Amanogarnele

Das Aquarium, in dem Amanogarnelen gehalten werden, muss nicht zwingend viele Versteckmöglichkeiten bieten. Dennoch bietet es sich an, für Stresssituationen oder andere Rückzugsmöglichkeiten eben diese zur Verfügung stellen zu können. Hierzu reicht beispielsweise auch ein bewusste Anordnung von Holz oder Steinen sowie ein dichter Bewuchs von Wasserpflanzen an.

Aufrund ihrer extremen Neugierde kann es vereinzelt vorkommen, dass vor allem im offen betriebenen Aquarium hin und wieder eine Amanogarnele flüchten kann. Meist geschieht dies nicht gezielt, sondern ist in den meisten Fällen eben der Neugierde geschuldet. Halten sich die Tiere jedoch verstärkt im mittleren bis oberen Bereich des Beckens auf, so kann dies ein Indikator für schlechte Wasserwerte, einen Sauerstoffmangel etc. sein. In diesem Fall sollten die Werte überprüft und ggf. ein Teilwasserwechsel durchgeführt werden.

Takashi Amano und seine Amanogarnelen

Takashi Amano riet zu Lebzeiten stets zum Erstbesatz von Amanogarnelen bei stabilen Wasserwerten und ggf. schon ab der zweiten Woche nach Einrichtung des Aquariums. Da vor allem in dieser Einlaufphase erste Algen entstehen, sollte dieser Aufwuchs möglichst im Frühstadium durch effiziente Algenfresser wie die Amanogarnele bekämpft werden. Auch der sich früh nach der Einrichtung des Beckens an Wurzeln und anderen Gestaltungselementen Bakterienrasen steht bei der Amanogarnele weit oben auf dem Delikatessenplan. Takashi Amano empfiehlt in seinem Book Of ADA den Besatz von einer Amanogarnele pro 5 Liter Aquarienwasser.

  • Wissenschaftlicher Name: Caridina multidentata (japonica)
  • Synonyme: Amanogarnele, Yamatonuma-Garnele, Japanische Süßwassergarnele
  • Höhere Klassifizierung: Caridina
  • Temperatur: 18 - 28 °C
  • Gesamthärte: bis 20° dgH
  • Karbonathärte: bis 16° dH
  • ph-Wert: 6,0 - 8,0

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Produkt-Nr.: BI-AM-L
Kategorie: Zwerggarnelen, Schnecken und Krebse bei Biconeo kaufen
Hersteller: Biconeo

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