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Amanogarnele - Caridina japonica (multidentata)

Amanogarnele - Caridina japonica (multidentata)
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Effizienter Algenfresser im Aquarium

Die Amanogarnele ist der mit Abstand effektivste Algenfresser im Aquarium und wird nicht selten bis zu 7 Jahre alt. Wie ihr Name vermuten lässt, handelt es sich bei der Caridina japonica um eine Art, die vor allem durch die japanische Naturaquaristik und explizit durch den Aquariendesigner und Pionier Takashi Amano bekannt geworden ist. Pflegeleicht, agil und vor allem neugierig zeigt sich der "Terminator" unter den Algenfressern sowohl in Nano-Aquarien als auch in großen Aquascapes.

Die Amanogarnele erreicht eine maximale Größe von 5-7 cm und sollte vorzugsweise in Becken ab 54 Liter Fassungsvermögen gehalten werden. Hierbei ist jedoch auch bei stabilen Werten die Haltung in einem kleineren Becken möglich. Der anderen Arten gegenüber friedliche Algenvernichter fühlt sich in einer Gruppe von mindestens 10 Tieren besonders wohl, kann aber in kleineren Becken auch in kleineren Grüppchen gehalten werden.

Bei starkem und durch einseitige Ernährung bedingten Eiweißmangel kann es vereinzelt zu Übergriffen gegenüber kranken oder geschwächten Tieren kommen, um den Mangel durch tierische Eiweißaufnahme auszugleichen. Demnach sollte auf eine ausgewogene Fütterung geachtet werden. Neben Algenaufwuchs empfiehlt sich die gezielte, eiweiß- und proteinreiche Zufütterung von Pellets, Granulat oder Lebend- oder Frostfutter, welches zu Boden sinkt.

Anders als bei den bunten Vertretern der Zwerggarnelen lassen sich Amanogarnelen nur schwierig nachzüchten, da die Larven ins Süßwasser entlassen werden, jedoch im Brackwasser aufgezogen werden müssen. Dennoch sind in Deutschland schon vereinzelte Nachzuchten gelungen.

Das Aquarium muss nicht zwingend viele Versteckmöglichkeiten bieten. Dennoch bietet es sich an, für Stresssituationen oder andere Rückzugsmöglichkeiten eine eben diese zur Verfügung stellen zu können.

Aufrund ihrer extremen Neugierde kann es vereinzelt vorkommen, dass vor allem im offen betriebenen Aquarium hin und wieder eine Amanogarnele flüchten kann. Meist geschieht dies nicht gezielt, sondern ist in den meisten Fällen der Neugierde geschuldet. Halten sich die Tiere jedoch verstärkt im mittleren bis oberen Bereich des Beckens auf, so kann dies ein Indikator für schlechte Wasserwerte, einen Sauerstoffmangel etc. sein. In diesem Fall sollten die Werte überprüft und ggf. ein Teilwasserwechsel durchgeführt werden.

Takashi Amano rät den Erstbesatz von Amanogarnelen bei stabilen Wasserwerten und ggf. schon ab der zweiten Woche nach Einrichtung. Da vor allem in dieser Einlaufphase erste Algen entstehen, sollte dieser Aufwuchs möglichst im Frühstadium durch effiziente Algenfresser wie die Amanogarnele bekämpft werden. Auch der sich früh nach der Einrichtung des Beckens an Wurzeln und anderen Gestaltungselementen Bakterienrasen steht bei der Amanogarnele weit oben auf dem Delikatessenplan. Takashi Amano empfiehlt in seinem Book Of ADA den Besatz von einer Amanogarnele pro 5 Liter Aquarienwasser.

  • Wissenschaftlicher Name: Caridina multidentata (japonica)
  • Synonyme: Amano-Garnele, Yamatonuma-Garnele, Japanische Süßwassergarnele
  • Höhere Klassifizierung: Caridina
  • Temperatur: 18 - 28 °C
  • Gesamthärte: bis 20° dgH
  • Karbonathärte: bis 16° dH
  • ph-Wert: 6,0 - 8,0


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Produkt-Nr.: BI-AM-L
Kategorie: Zwerggarnelen, Schnecken und Krebse
Hersteller: Biconeo

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