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Aquarium Bodengrund: Kies, Sand oder Soil?

Der Bodengrund spielt im Aquarium nicht nur eine rein optische Rolle. Sicherlich wird er in vielen Fällen zwar genau nach diesem Gesichtspunkt ausgewählt, dennoch möchten wir dir hier in unserem Aquarium Bodengrund Ratgeber einmal erklären, was es mit dem Bodengrund im Aquarium in erster Linie auf sich hat und welche Funktion die unterschiedlichen Bodengründe übernehmen. Wenn das geklärt ist, nehmen wir uns dem Thema Optik an. Versprochen.

Der Bodengrund im Aquarium – Funktionsweise und ökologisches Gleichgewicht

Zunächst einmal solltest du wissen, dass der Bodengrund im Aquarium in erster Linie auch eine biologische Funktion hat. Je nachdem, ob du dich für Kies, Sand oder Aquarium Soil entscheidest, beim Bodengrund gibt es einiges zu beachten. Fangen wir am besten mit der Körnung und der Unterscheidung zwischen Sand und Kies an. Sand und Kies Körnung – Bodengrund aus der Natur Oft werden wir gefragt, worin eigentlich der Unterschied zwischen Sand und Kies besteht? In der Körnung natürlich! Sand und Kies bestehen in der Regel aus ein und demselben Material: nämlich Gestein. Je nachdem, wie grob dieses Gestein ist, wird zwischen Sand und Kies unterschieden. Grobe Kiese weisen oft eine andere, gröbere Körnung auf als Sand, sodass hier schon eine optische Unterscheidung stattfinden kann. Je kleiner die Angabe der Körnung ist, desto feiner wird auch das Material. Aquarium Kies

In der Natur kommen beide Materialien gleichermaßen vor. In Flüssen finden wir meistens groben bis feinen Kies und anderes Gestein in unterschiedlichen Größen. Sand findet man dort meist vereinzelt oder aber im Bereich von Flussufern oder Seen. Den tropischen Zierfischen und Zwerggarnelen ist es grundsätzlich erst einmal egal, ob du bunten Kies oder feinen, hellen Sand im Aquarium verwendest. Für sie zählen in erster Linie die Wasserwerte. In der Natur und in ihrem natürlichen Habitat können sie sich das ja auch nicht aussuchen, mag man da denken. Das ist natürlich bedingt korrekt. In den natürlichen Habitaten passen sich die Tiere meist evolutionsbedingt der Umgebung an, in der sie leben. Diese sollte letztendlich aber auch die Grundlage für deine Planung sein und als Vorbild für die Einrichtung deines Aquariums dienen. Wenn du deinen Tieren eine möglichst naturgetreue Umgebung im Aquarium schaffen möchtest, solltest du auch beim Bodengrund auf die Haltungsansprüche eingehen und dich mit den natürlichen Habitaten der Tiere vertraut machen. Im Gesellschaftsaquarium kann sich das mitunter etwas schwierig gestalten, da hier mehrere Arten miteinander vergesellschaftet werden und unterschiedliche Ansprüche aufeinander treffen. Es hier jedem recht zu machen wird etwas schwierig. Hier gilt es, den richtigen Mittelweg zu finden. Wenn du dein Aquarium aber als Naturaquarium betreiben möchtest, kannst du Fische, Wasserpflanzen und auch die unterschiedlichen Bodengründe aufeinander abstimmen und somit einen kleinen Auszug aus dem natürlichen Lebensraum der Tiere schaffen.

Der Bodengrund als Filter und Garant für ein gesundes Milieu im Aquarium

Da der Bodengrund im Aquarium auch eine Filterfunktion hat und für ein ökologisches Gleichgewicht im Becken sorgt, muss er zunächst einmal gut mit Sauerstoff versorgt werden. Das funktioniert ganz einfach. Je gröber der Kies im Aquarium ist, desto besser kann das Wasser in ihm zirkulieren. Die Filterung und Strömung im Aquarium spielt hier natürlich eine wesentliche Rolle.

Diese Zirkulation im Bodengrund durchlüftet ihn mit Sauerstoff. Bei Kies und auch Soil ist das in der Regel kein Problem. Bei feinem Sand, der den Boden eher verdichtet, sieht es da anders aus. Hier kann das Wasser kaum bis gar nicht zirkulieren. Diese Zirkulation und Sauerstoffversorgung im Bodengrund ist aber für zwei Dinge ganz entscheidend.

Mikroorganismen und Kleinstlebewesen: warum im Bodengrund des Aquariums so richtig was los sein sollte

Im Bodengrund des Aquariums finden wir – nach einem erfolgreichen Start und der Einlaufphase – eine Vielzahl mikroskopisch kleiner Lebewesen und wichtiger Bakterien. Wie auch in der Erde eines gesunden Gartens oder eines Feldes, bei dem der Boden von einer ganzen Armee an Kleinstlebewesen besiedelt und durchpflügt wird, finden wir auch im gesunden Aquarium eine Vielzahl nützlicher Helfer, die mit bloßem Auge aber kaum zu sehen sind. Sie sind die Grundlage für die Aufrechterhaltung des ökologischen Gleichgewichts in deinem Aquarium. Ohne sie würden beispielsweise Futterreste im Boden zu faulen beginnen und die Qualität des Wassers verschlechtern. Wie vielerorts in der Natur erledigen auch Bakterien und Kleinstlebewesen im Bodengrund des Aquariums im wahrsten Sinne des Wortes die Drecksarbeit. Sie sind dafür verantwortlich, dass der Boden sauber bleibt und Abfallstoffe abgebaut werden. Ohne diese Abbauprozesse würde es über kurz oder lang sehr trübe im Aquarium werden.

Für die Besiedelung dieser Mikroorganismen und Bakterien ist die Körnung des Bodengrundes entscheidend. Je gröber die Körnung ist, desto größer ist die Oberfläche, auf denen sich diese Organismen ansiedeln und vermehren können. Ideal ist hierbei insbesondere Kies und Soil. Sand bietet eine eher geringe Oberfläche und sollte bei einem bepflanzten Aquarium nur punktuell als Dekorationselement und nicht als reiner Bodengrund verwendet werden. Das werden dir insbesondere auch die Wasserpflanzen danken. Bestimmte Arten kommen mit Sand kurzfristig zwar zurecht, werden dir langfristig aber keine Freude bereiten, da sich nicht vollends entwickeln können. Wurzeln werden im verdichteten Sand kaum bis gar nicht mit Sauerstoff versorgt und können demnach auch nicht so wachsen, wie wir es gerne hätten.

Sauerstoffversorgung von Wasserpflanzen – der richtige Bodengrund für einen kräftigen Wuchs

Der Aquarium-Bodengrund dient natürlich auch als Grundlage für Wasserpflanzen. Ohne Kies, Sand oder Soil würden sich die meist kräftigen Wurzeln gar nicht im Boden verankern können. Es gibt zwar Wasserpflanzen, die über ein filigranes Wurzelwerk verfügen und auch auf wenigen Millimeter Sand wurzeln. Diese sind aber eher die Ausnahme. Ein optisch ansprechendes Aquarium besticht nämlich durch seine Wasserpflanzen und Bewohner. Insbesondere für die Aquarienpflanzen ist die richtige Wahl des für sie optimalen Bodengrundes entscheidend. In diesem sollte nicht nur das Wasser gut zirkulieren, sondern auch die Nährstoffzufuhr an die Wurzeln erfolgen. Hierdurch werden schon einmal die elementar wichtigsten Rahmenbedingungen geschaffen. Diese allein sind aber noch lange kein Garant für einen kräftigen und gesunden Wuchs deiner Wasserpflanzen. Hier sollten auch Beleuchtung, Düngung und CO2-Versorgung bedacht und berücksichtigt werden.

Sand und Kies sind in der Regel frei von Nährstoffen und somit erst einmal neutral hinsichtlich der Vorteile für Wasserpflanzen zu betrachten. Wenn du deine Aquarienpflanzen von Beginn an mit wichtigen Nährstoffen versorgen möchtest und sie eine zentrale Rolle in deinem Layout spielen, solltest du dich für Aquarium Soil entscheiden. Mit ihm wirst du wahrscheinlich glücklicher als mit Sand oder Kies.

Soil Bodengrund im Aquarium – der Booster für gesunde und kräftige Wasserpflanzen

Im Gegensatz zu Sand oder Kies besteht Aquarium Soil aus natürlicher Erde. Und Erde hat in erster Linie die Eigenschaft, Nährstoffe zu speichern und wieder abzugeben. In ihr fühlen sich auch die Mikroorganismen und Bakterien wesentlich wohler als im Sand oder im Kies. Sie können Nährstoffe weder speichern, noch abgeben. Hier ist Soil klar im Vorteil. Und wenn wir uns wieder das Beispiel mit der Erde, also dem Feld oder auch einem Blumen- oder Gemüsebeet vor Augen führen, wird schnell deutlich, dass in der Erde deutlich mehr Lebewesen zu finden sind und auch Pflanzen wesentlich besser Wachsen als im Sand oder im Geröll. Erde ist und bleibt die wichtigste Lebensgrundlage für Pflanzen jeglicher Art. Nun aber zum Aquarium Soil und seinen Eigenschaften.

Die Bezeichnung Soil kommt aus dem englischen und bedeutet übersetzt nichts anderes, als Erde oder Boden. Aquarium Soil ist in erster Linie auch nichts anderes. Er besteht aus natürlichen Erden mit meist vulkanischem Ursprung und wird in einem besonderen Herstellungsverfahren zu kleinen, leicht porösen Kügelchen gebrannt und geformt. Das natürliche Vorkommen dieser speziellen Erde wird von den Herstellern natürlich gern geheim gehalten. Und das wahrscheinlich nicht vor dem Hintergrund, dass Aquarianer wie im Goldrausch mit Spaten bewaffnet in den Abbaugebieten wildern. Vielmehr wären die meisten Aquarianer wohl erstaunt, wenn sie erführen, dass die besondere Erde vielleicht nichts anderes als bloße Erde oder Schlamm ist, die teuer als Soil verkauft wird. In das Regal aber kommt der Soil, beziehungsweise die Erde, aus dem er hergestellt wird aus tropischen Regionen wie dem Amazonasgebiet. Dort ist der Boden von Natur aus mit einer Vielzahl von Nährstoffen und auch Huminstoffen angereichert. Zudem werden beim Herstellungsprozess noch weitere Rohstoffe beigemengt, die in der Erde allein so nicht vorkommen würden. Hierzu zählt unter anderem auch Aktivkohle, die in der Aquaristik mit glasklarem Wasser in Verbindung gebracht wird. Darüber hinaus werden aber auch andere Nährstoffe in richtiger Kombination eingebracht, sodass sie den Soil erst zu dem machen, was ihn eigentlich ausmacht.

Takashi Amano und sein Aqua Soil – der Pionier der Naturaquaristik und Urvater des Aqua Soil

Den ersten Aquarium Soil entwickelte und stellte Takashi Amano, der als Pionier der Naturaquaristik bekannte Aquariendesigner und Naturfotograf in Japan her. Für Amano standen von Beginn an die natürlichen Bedingungen nach dem Vorbild der Natur im Vordergrund seins Schaffens. Somit adaptierte er natürliche Materialien für die damals neue Form der Aquaristik. Unter der Marke Aqua Design Amano, kurz ADA machte Amano diesen speziellen Bodengrund in der Aquaristik salonfähig und erfreut sich seither einer großen Beliebtheit.

Neben Amano und seinem berühmten Aqua Soil wird Aquarium Soil inzwischen aber auch von einer Vielzahl an Herstellern produziert vertrieben. Dass sie den Rohstoff Erde wahrscheinlich aus denselben Gebieten wie ADA abbauen ist nach wie vor unter Aquarianern umstritten, da viele Soils unterschiedliche Eigenschaften aufweisen. Dies mag aber auch an der unterschiedlichen Beimengung von zusätzlichen und unterschiedlichen Nährstoffen während des Herstellungsprozesses liegen.

Über die einzelnen Eigenschaften von Aqua Soil werden wir noch gesondert in unserem Aquarium Ratgeber eingehen. Wichtig für dich zu wissen sind aber die Basics von Soil.

  • Senkung des pH-Wertes
  • Anreicherung der Wasser mit wichtigen Nähr- und Huminstoffen
  • Idealer Bodengrund für kräftige und gesunde Aquarienpflanzen

Aquarium Soil ist auch als aktiver Boden oder aktives Substrat in der Aquaristik bekannt. Dies geht auf seine aktiven und auf das Wasser einwirkenden Eigenschaften zurück. Wie weiter oben schon beschrieben, ist im Soil meist eine Vielzahl an wichtigen Nährstoffen vorhanden und ihn ihm gebunden. Diese werden über eine lange Dauer an das Wasser und die Wurzeln der Wasserpflanzen abgegeben. Meist endet diese Dauer – je nach Soil und Hersteller wie auch Wasserhärte – nach etwa zwei Jahren. Der Soil Bodengrund ist nach dieser Zeit meist „ausgelaugt“, sodass Nährstoffe ab diesem Zeitpunkt über die Wassersäule oder spezielle Bodengrunddünger ins Aquarium eingebracht werden müssen.

Eine seiner wichtigsten Eigenschaften ist aber die Versorgung der Wasserpflanzen mit essenziellen Nährstoffen für einen kräftigen und gesunden Wuchs im Aquarium. Neben seiner Vielzahl an eingelagerten Nährstoffen senkt der Aquarium Soil zudem den pH-Wert des Wassers auf ein stabiles und leicht saures Niveau. Zudem wird auch die Gesamthärte (GH) gesenkt, sodass aus hartem Leitungswasser dank Aquarium Soil weiches Wasser entsteht. Hierdurch werden pH-Werte und KH-Werte im Aquarium realisiert, die den meisten tropischen Gewässern gleichkommen und für eine Vielzahl von tropischen Zierfischen, Schnecken und Garnelen ideale Bedingungen bieten. Leicht saures und huminreiches Waser. Diesen sogenannten Kationentausch wollen wir an dieser Stelle nicht weiter erläutern. Hier geht ja erst einmal um den richtigen Bodengrund für dein Aquarium und nicht um Physik.

Aufgrund seiner porösen Struktur und Oberfläche eignet sich der formbare Aquarium Soil ideal als Ansiedelungsfläche für Bakterien und Kleinstlebewesen im Bodengrund. Soil wird zudem gut durch die Strömung im Aquarium mit Sauerstoff versorgt, da das Wasser ideal im Boden zirkulieren kann. De Wurzeln deiner Wasserpflanzen können sich zudem leicht und bequem ausbreiten und müssen ihre Wurzeln nicht wie ein Claim mühsam in den Kies schlagen.

Kies, Sand oder Soil? Der gestalterische Aspekt vom Bodengrund im Aquarium

Aquarim Bodengrund SandDa du nun die einzelnen Eigenschaften von Kies, Sand und Soil im Aquarium kennengelernt hast, können wir nun wie eingangs versprochen auf den gestalterischen Aspekt eingehen. Denn Kies und Sand gibt es unterschiedlichen Farben und auch Körnungen. Die bunten, mit Kunststoff ummantelten Kiessorten möchten wir hier gern außen vor lassen. Es sei denn, du bist an einem knallbunten Layout mit Einhörnern als Dekoration interessiert? Dann lass uns das bitte als Info zukommen. Vielleicht berücksichtigen wir deine Wünsche ja bei unserer nächsten Redaktionssitzung. Nun aber Spaß beiseite. Auch wenn quietschbunter Kies eine ernste Angelegenheit ist.

Insbesondere im Aquascaping und der durch Takashi Amano revolutionierten Naturaquaristik finden wir oft eine gekonnt in Szene gesetzte Abgrenzung durch oder mit unterschiedlichen Bodengründen. Hierfür eignet sich Kies und Sand als natürliches Gestaltungsmaterial.

Kies und Sand im Naturaquarium – aber bitteschön mit Soil

Das Naturaquarium wird meist primär mit Aquarium Soil betrieben, da Wasserwerte und Pflanzen eine zentrale Rolle spielen. Wie du gelernt hast, wachsen Pflanzen am besten mit und im Soil. Kies und Sand werden hierbei – je nach Layout und Anspruch – bewusst als Akzentuierung eingebracht oder sollen den Querschnitt durch das natürliche Habitat darstellen. Sie haben hier meist rein optische als funktionelle Aspekte, da das Naturaquarium in erster Linie durch sein Layout und seine der Natur empfundenen Einrichtung besticht. Ein sogenanntes Driftwood-Layout aber kommt ohne eine Sandfläche kaum aus. Hier wird meist kaum oder nur schwer erkennbar Soil eingesetzt und bewusst mithilfe von Pflanzen, Moosen oder anderen Dekorationsmaterialien kaschiert. Somit entsteht der Eindruck, als würde es sich um ein Sand lastiges Layout handeln, das aber gar keines ist. Siehe hierzu auch das Beispiel im Bild unseres für den IAPLC 2015 gestalteten Naturaquariums mit dem Contest-Namen "Haithabu River" im Driftwood-Layout.

IAPLC 2015 Haithabu River Aquarium von Daniel Biester

Kies und Sand im Aquascape – wenn die Gestaltung des Layouts im Vordergrund steht

In modernen Aquascapes hingegen werden Kies und Sand oft als gestalterischer Hauptaspekt gesehen. Bei diesen Layouts steht meist das Layout selbst im Vordergrund. Pflanzen und Tiere sind im Aquascape oft sekundär zu betrachten. Dies möchten wir damit aber nicht verallgemeinern. Manche kommen auch ganz ohne Wasserpflanzen aus und sind eher bewusst sehr lastig an Gestein. Im Aquascaping werden Kies und Sand oft zum Flankieren der Dekoration oder aber zur Gestaltung kleiner, verspielter Wege genutzt. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Kies, Sand oder Soil – welcher Bodengrund ist für mich nun der richtige?

Auch wenn wir dir in unserem Aquarium Bodengrund Ratgeber nun einmal die Unterschiede und Funktionsweisen der verschiedenen Bodengründe aufgezeigt haben: Dir die Entscheidung, welcher Bodengrund es nun werden soll, können wir dir nicht abnehmen. Sicherlich hast du dir schon eingehende Gedanken um dein Layout oder den Besatz des Aquariums gemacht. Diese gestalterischen Gedankengänge sind in der Regel die Grundlage für den Einsatz von Bodengrund und Dekoration. Meist spielen hier auch Vorlagen von Messen, aus Zeitschriften und Büchern oder einem ausgestellten Aquarium beim Händler deines Vertrauens zielführend ein.

Das Biconeo Fazit – warum wir meinen, was wir meinen

Für uns ist zunächst einmal wichtig, dass du weißt, welche Eigenschaften die unterschiedlichen Materialien haben. Wenn du ein üppig bepflanztes Naturaquarium umsetzen möchtest, kommst du um das nährstoffreiche Aquarium Soil kaum drum herum. Vielleicht spielen auch Kies und Sand in deinem Layout eine rein dekorative Rolle. Die verschiedenen Materialien kannst du ja bewusst kombinieren und sie zur Akzentuierung deines Layouts verwenden. Ein Patentrezept gibt es dafür nicht. Da wir von Biconeo aber selbst Freunde üppiger, grüner Pflanzenlandschaften sind, wollen wir dir die Vorteile von Aqua Soil nicht vorenthalten. Nicht auch zuletzt deswegen, weil er unser Verständnis der Pflanzenaquaristik grundlegend geändert und nachhaltig beeinflusst hat. Dank dieser nährstoffreichen Substrate, die es inzwischen auf dem Markt gibt, wachsen und gedeihen in unseren heimischen Aquarien mittlerweile Wasserpflanzen, die in Sand oder Kies schon nach kurzer Zeit eingehen würden. Dank des Soils hat sich hier vor allem auch das Angebot an Aquarienpflanzen in den letzten Jahren und insbesondere im letzten Jahrzehnt stark geändert und die Aquaristik wieder beflügelt. Und diese Entwicklung ist noch lange nicht vorbei, wenn man an die vielen Neuheiten denkt, die im europäischen Handel eingeführt und inzwischen auch erfolgreich in den Aquarienpflanzengärtnereien nachgezüchtet werden.

Unser Fazit: gesunde und kräftige Wasserpflanzen sind mitunter das Hauptaugenmerk im Aquarium. Ohne den richtigen Bodengrund werden sie nur schwer zu pflegen sein. Aqua Soil sollte deshalb als Bodengrund in Betracht gezogen werden, wenn Aquarienpflanzen in deinem Layout eine entsprechende Bedeutung haben. Auch die Einflussnahme auf die Wasserwerte, insbesondere die natürliche Senkung des pH-Wertes und der Karbonathärte (KH) sollten im Hinblick auf die Haltung du Pflege von tropischen Zierfischen, Schnecken und Garnelen in Betracht gezogen werden. Ein Garten, der einer Kieslandschaft gleichkommt mag zwar praktisch sein. Aber ist auch nur bedingt als Garten zu betrachten. Ohne gesunde, üppige Pflanzen ist und bleibt er eine Kieslandschaft.